Maloja


Umfeld der Schule


Geografische Lage und Historisches

Der Name Maloja bezeichnet eine Fraktion der politischen Gemeinde Stampa sowie einen Bezirk. Die Fraktion liegt auf 1815 m am Malojapass auf der Engadiner Hochebene und umfasst die ehemaligen Sommersässe der Bauern von Stampa: Maloja, Isola, Capolago, Pila und Orden. 1244 Malongum, 1275 Malodia (Etymologie vorröm.). Ab dem 15. Jh. wurde Maloja von Stampa aus erschlossen. Das Berghotel Kulm, das zugleich als Poststation diente, bestand bis 1880. Der belgische Graf Camille de Renesse baute den Ort zum Ferienzentrum für die europäische Aristokratie aus: 1882-84 entstanden das Maloja Palace, das damals angeblich luxuriöseste Hotel Europas, ein Chalet-Hotel, eine katholische Kirche und das (unvollendete) Familienschloss Belvédère. Um 1900 erlebte Maloja eine Blüte. Die beiden Weltkriege besiegelten das Schicksal des Ortes als Nobelkurort, nicht aber als touristische Destination (1882-1900 16'594 Postreisende auf der Malojaroute, 1930-52 218'884). Attraktionen sind die hochalpinen Seen, das Naturschutzreservat und die grösste Ansammlung von Gletschermühlen in Europa. Der Ort besitzt eine eigene Primarschule. Der 1851 gebildete Bezirk Maloja umfasst die Kreise Bergell und Oberengadin bis zur Brücke Punt Ota ca. 5 km oberhalb von Zernez.

Quelle: Collenberg, A., 2008. Maloja. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Unter: http://www.hls-dhs-dss.ch/index.php [26.04.2009] 

 

Einwohnerstatistik

Stampa, inkl. Fraktion Maloja (Stand: 2007)

Wohnbevölkerung (2007)
 Altersstruktur in %
Total Geburten
Zuzüge Wegzüge  0-19 J.
 20-64 J.  65 u. mehr J.
570 2 32 45
 __  __  __

 

Erwerbsstruktur

Stampa, inkl. Fraktion Maloja (Stand: 2007)

Beschäftigte: Total und nach Sektoren (Jahr 2005) Pendler (ohne Binnenpendler)
Beschäftigte Land-
und
Forstwirtschaft
Industrie
und
Gewerbe
Dienstleistung Wegpendler Zupendler
274 24 64 191 107 50

 

Site Map | ©Schule Alpin 2 (2012 - 2015)