Ausgangslage


Demographische Entwicklung: Bevölkerungsrückgang

Im alpinen Raum lässt sich ein Rückgang  der Bevölkerung beobachten. Der Abzug vor allem jüngerer Personen und Familien führt zu einer deutlichen Veränderung des sozialen Gefüges. Für die Gemeinde- und Regionalentwicklung bedeuten Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur neue Herausforderungen. Die demographischen Veränderungen haben auch Auswirkungen  auf die Schulen.

Auswirkungen auf das soziale Gefüge

Innerhalb des alpinen Raumes selbst sind die peripheren Talschaften und die kleineren Gemeinden /Dörfer besonders von den Veränderungen betroffen. Dies stellt die Gemeinde- und Regionalentwicklung vor neue Herausforderungen.

Schule tragender Pfeiler der Sozialstruktur

Die Schule wird im Urteil der Bevölkerung zusammen mit der Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeit, Restaurant, Post) und der Kirche zu den sichtbaren tragenden Pfeilern der Sozialstruktur gerechnet. Veränderungen auf dem Gebiet der Schule sind mit spürbaren Emotionen verbunden und politisch oft schwer durchsetzbar.  Schule wird im Projekt als Teil eines sozialen Gefüges verstanden, das sowohl in ein lokales wie auch überregionales Netzwerk eingebunden ist. Die sich daraus ergebenden Wechselwirkungen, die prägend sind für Schule, Dorf, Tal und Region, werden mitberücksichtigt. In diesem Zusammenhang sind die Auswirkungen im sozial-politischen, soziokulturellen sowie architektonisch-raumplanerischen Bereich von Bedeutung.

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