Ausgangslage

 
Die aktuellen demographischen und bildungspolitischen Veränderungen im Kanton Graubünden stellen die Entscheidungsträger und auch die Betroffenen vor neue Herausforderungen. V.a. die sinkenden Schülerzahlen unter das schulgesetzlich festgelegte Minimum zwingen Schulträger dazu, weiterhin ein passendes Schulangebot bereitzustellen bzw. nach neuen Lösungen aufgrund der veränderten Situation zu erarbeiten. Innerhalb der letzten 10 Jahre haben verschiedene Schulträger deshalb je eigene Lösungen gesucht und je eigene Vorgehensweisen für die Handhabung der Kleinschulproblematik gewählt.
Weiter zu beobachten ist, dass viele innovative Schulentwicklungsprojekte auf Widerstände stossen, ins Stocken geraten und zum Teil auch nicht realisiert werden können. Dieses Phänomen erstaunt weiter nicht, denn Ergebnisse aus der aktuellen Schulentwicklungsforschung machen besonders auf Lücken betreffend Implementation von Schulinnovationen aufmerksam. (Als Schulinnovationen werden sämtliche Anpassungen und Neuerungen in Schulen verstanden: Schulzusammenschlüsse und Reorganisationsprozesse (Organisationsebene), innovative bzw.  adaptive Unterrichtskonzepte sowie auch weitere Massnahmen im Zusammenhang mit der Kleinschulproblematik)
 

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